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USA: Amazon hebt Prime-Preise an – wenn man monatlich kündigen will

Veröffentlicht: 19.01.2018
imgAktualisierung: 19.01.2018
Geschrieben von: Michael Pohlgeers
Lesezeit: ca. 2 Min.
19.01.2018
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ca. 2 Min.
Prime-Logo
© Claudio Divizia / Shutterstock.com
Amazon erhöht in den USA die Preise für sein monatliches Prime-Abo. Damit dürfte der Konzern ein Ziel verfolgen.


Amazon bietet die Prime-Mitgliedschaft schon länger mit monatlicher Kündigungsoption an. Dann kostet das aber im Jahr mehr als die Jahresmitgliedschaft. Nun hebt das Unternehmen in den USA nochmals die Preise an.

Wer Amazon Prime mit größtmöglicher Flexibilität nutzen möchte, kann die Premium-Kundschaft mit monatlicher Kündigungsoption buchen. Dann kostet Prime allerdings mehr: In Deutschland kostet die monatliche Option 7,99 Euro pro Monat – bei dem Jahres-Abo kommt man allerdings auf Kosten von 5,75 Euro pro Monat. Nun hat Amazon in den USA angekündigt, die Preise für das monatliche Prime-Abo nochmals zu erhöhen.

Dort schlägt das Monats-Abo bislang mit 10,99 US-Dollar zu Buche. Doch nun kostet Prime für Nutzer, die die Flexibilität wollen, 12,99 Dollar. Das entspricht einer Erhöhung von 18 Prozent und ergibt im Jahr rund 156 Dollar. Wer das Jahres-Abo abschließt, zahlt hingegen nur 99 US-Dollar.

Keine zwei Jahre bis zur Preiserhöhung

„Die Erhöhung kommt nicht einmal zwei Jahre, nachdem Amazon die monatliche Buchungsoption eingeführt hat“, berichtet Recode. Amazon habe die flexiblere Prime-Mitgliedschaft eingeführt, um mehr Kunden von der Premium-Mitgliedschaft zu überzeugen. Wer nicht zufrieden ist, kann schließlich früher kündigen und muss nicht das Jahr aussitzen.

Amazon dürfte sich zweifellos zu der Preiserhöhung entschieden haben, weil das Unternehmen seine Kunden längerfristiger an sich binden will – und sie eben von der Jahres-Mitgliedschaft überzeugen will. Zudem bietet das Unternehmen zahlreiche Services und Leistungen im Rahmen des Prime-Programms an. Die Kosten, die Amazon dadurch entstehen, dürften nicht unbeträchtlich sein.

Bislang ist eine ähnliche Preiserhöhung in Deutschland noch nicht in Sicht. Erfahrungsgemäß dauert es aber nicht lange, bis Amazon hierzulande nachzieht.

Veröffentlicht: 19.01.2018
img Letzte Aktualisierung: 19.01.2018
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Michael Pohlgeers

Michael Pohlgeers

Micha beobachtet politische Entwicklungen und Marktplatz-Dynamiken. Seine Themen: Teamführung, Plattformen und alles, was den Handel bewegt.

KOMMENTARE
1 Kommentare
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Peter
22.01.2018

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Es ist doch klar. Erst die Verbraucher "abhängig" machen, dann Preise anheben. Irgendwann wird es ohnehin zu spät sein. Dann haben wir nur noch Amazon-Filialen in den Innenstädten. Auch die kleinen Onlinehändler wird es kaum noch geben. Sie haben es heute schon schwer, an Kunden zu kommen. Viele Kunden kaufen bei identischen Preisen selbstverständl ich bei Amazon und fragen sogar "Bekomme ich bei Ihnen noch einen Nachlaß, denn bei Amazon kostet es genauso viel." Dabei müsste die Denke doch andersherum sein. Bei Amazon kennt sich niemand mit einem Fachthema aus und der Fachhändler soll noch günstiger sein, damit überhaupt bei ihm gekauft wird. Mal schauen, wer irgendwann überhaupt noch das Geld hat, bei Amazon etwas einkaufen zu können.