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Zu lange Lieferzeiten: Amazon Prime droht Ärger mit britischer Werbeaufsichtsbehörde

Veröffentlicht: 18.12.2017
imgAktualisierung: 18.12.2017
Geschrieben von: Corinna Flemming
Lesezeit: ca. 3 Min.
18.12.2017
img 18.12.2017
ca. 3 Min.
Amazon Prime Paket
© pixinoo / shutterstock.com
Amazons Prime-Kunden sind sauer! Anscheinend kann der Online-Händler seine Lieferzeiten immer seltener einhalten. Jetzt haben sich sogar die Behörden eingeschaltet.


Amazon-Prime-Kunden haben ihren Unmut über zu lange Lieferzeiten jetzt öffentlich gemacht. Nun hat sich auch die britische Werbeaufsichtsbehörde eingeschaltet und könnte schon bald eine Ermittlung starten.

Weihnachten steht vor der Tür und damit die zu erwartende Paketflut. Dass Kunden in dieser Zeit etwas länger auf ihre Bestellungen warten müssen, ist nichts Neues. Jetzt häufen sich allerdings die Beschwerden von Amazon-Prime-Kunden, da sich der Versandhändler nicht an seine Versprechen hält. Für 7,99 Dollar erhalten Konsumenten laut Amazon eine "uneingeschränkte" Lieferung am nächsten Tag. Wie ein Blick auf die sozialen Netzwerke zeigt, kann sich der Online-Händler aber wohl schon in vielen Fällen nicht mehr an sein Werbeversprechen halten.

Ermittlung gegen Amazon wird in Betracht gezogen

In ihrem Ärger über die leeren Versprechungen haben sich viele Kunden an die Advertising Standards Authority (ASA), die britische Werbeaufsichtsbehörde, gewandt. "Wir haben eine Handvoll Beschwerden erhalten", bestätigt ein Sprecher gegenüber dem Guardian. "Aktuell überlegen wir noch, eine Ermittlung einzuleiten." Die britische Verbraucherorganisation Which? betonte, dass Kunden ein Recht auf die pünktliche Lieferung haben. "Haben User für die Zustellung zu einem bestimmten Zeitpunkt bezahlt und diese kommt verspätet an, ist das ein Vertragsbruch."

Bereits 2015 hat sie ASA eine Untersuchung gestartet, als sich sechs Personen darüber beschwert haben, Amazons Werbung für das Bezahl-Programm Prime sei irreführend. In dem betreffenden Fall ging es um eine E-Mail, die den Premium-Dienst bewarb, aber nicht klar machte, dass sich die Probe-Mitgliedschaft automatisch verlängere, sollte nicht rechtzeitig gekündigt werden. Zusätzlich wurden die Preise eines Abos nicht genannt. Damals wurde zugunsten der Kunden geurteilt.

 

Veröffentlicht: 18.12.2017
img Letzte Aktualisierung: 18.12.2017
Lesezeit: ca. 3 Min.
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Corinna Flemming

Corinna Flemming

KOMMENTARE
1 Kommentare
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Jam
19.12.2017

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Richtig so!
Sollte in Deutschland auch mal überprüft werden und ich bin mir ganz sicher, dass Amazton dann wirklich die Ohren klinkeln würden.
Habe gerade heute wieder das selbe Problem erlebt:

Am 16.12. bestellt und Lieferung wird für den 19.12. Garantiert
Am 17. kommt die Mail das es bereits am 18. kommen wird.
Am 18. Nachmittags heisst es dann, es kommt doch am 19.
Am 19.12. kommt am Nachmittag die Meldung, dass es angeblich nicht zugestellt wurde und es nun in einem PAketstation umgeleitet werden würde :(

Doof von mir am 18. und auch am 19 den ganzen Tag zu hause zu sein um auf den DHL zu warten........ :x