In der Vergangenheit wurden immer mal wieder Meldungen laut, nach denen die Prozesse auf der Self-Publishing-Plattform von Amazon manchmal nicht ganz sauber ablaufen. Das will Amazon nicht länger hinnehmen und nun juristisch gegen einige Autoren und andere Parteien vorgehen.
Einige Nutzer der Amazon Self-Publishing-Plattform „Kindle Direct Publishing“ stehen im Verdacht, gegen die Regeln von Amazon verstoßen zu haben, um Vorteile für sich und andere herauszuschlagen. Nach Angaben von TechCrunch sollen sie das System manipuliert haben, „um ihre Verkaufszahlen künstlich aufzublasen“.
Im Einzelnen werden die Nutzer beschuldigt, Dienste angeboten bzw. genutzt zu haben, die die Zahl der gelesenen Kindle-Buchseiten erhöhen. Daneben geht es um die Erstellung gefälschter Kundenrezensionen und um die Erstellung von Fake-Accounts, mit deren Hilfe E-Books heruntergeladen wurden, um die Bilanzen der Bücher positiv zu manipulieren und die Lizenzgebühren zu pushen.
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