Graphiq: Alexa und Amazons Produktseiten könnten davon profitieren
Dass Alexa nicht unbedingt die Schlauste ist, wurde erst letztens bei einem Contest zwischen ihr und Google Home bewiesen. Dass Amazon dies nicht auf sich setzen lässt, ist verständlich. In diesem Licht gesehen und angesichts der Tatsache, dass Amazon zwischen mehreren 10 Millionen und 50 Millionen US-Dollar für das StartUp Graphiq gezahlt haben soll, ist die Übernahme ein weiterer Beweis dafür, dass Amazon Alexa weiter voranbringen will.
Das StartUp Graphiq befasst sich mit dem Aggregieren und Vergleichen von Daten. Das bisherige Geschäftsmodell, so t3n, bestand vor allem in der Auslieferung von Werbung rund um grafisch aufbereitete Suchergebnistabellen und in der Herstellung von Infografiken für Medienunternehmen wie Reuters oder die Los Angeles Times. Letzterer Geschäftszweig wurde allerdings vor Kurzem kommentarlos geschlossen. Warum aber hat Amazon Interesse an dem Jungunternehmen? Es wird vermutet, dass Amazon vor allem Interesse in der Aufbereitung und Selektion von Daten hat. Laut t3n könnte Alexa so Suchergebnisse über Veranstaltungen in der Umgebung analysieren und dem Nutzer eben nur solche präsentieren, die für ihn interessant und relevant sind.
Aber nicht nur Alexa könnte von dem neuen Unternehmen profitieren. Amazon selbst und vor allem die Produktseiten könnten durch den Dienst bereichert werden. Bei Amazon finden sich nach wie vor immer noch eine Menge nicht automatisierter bzw. standardisierter Vergleichstabellen. Durch den Einsatz der Graphiq-Technologie könnte sich das künftig ändern.
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