Widerspruch nur durch Zusatz-Abo möglich
Als Amazon im Februar 2024 zusätzliche Werbeclips beim Videostreaming-Abo Prime Video einführte, war die Empörung groß. Bis dahin gab es zwar schon überspringbare Werbeeinblendungen, das war nun aber nicht mehr möglich. Wer nicht bereit war, 2,99 Euro zum bestehenden Abo obendrauf zu zahlen, um eine werbefreie Variante zu erhalten, der muss seitdem die Werbeclips wohl oder übel hinnehmen.
Ganz besonders kritisierten die Verbraucherschützer:innen am Vorgehen von Amazon, dass die Kundschaft zuvor nicht ausreichend in die Änderungen eingebunden worden sei. Zwar wurden die Nutzenden durch eine E-Mail darüber informiert, eine Einwilligung holte Amazon sich aber nicht ein. Die einzige Möglichkeit, den Werbeblöcken zu entgehen, liegt darin, das Zusatz-Abo in Höhe von 2,99 Euro abzuschließen, um das ursprüngliche Angebot weiter nutzen zu können. Für die Verbraucherschützer:innen liegt darin eine klare Täuschung der Nutzenden.
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