Werbeeinblendungen bei Prime Video sind nicht nur lästig, sie sorgen auch weiterhin für rechtliche Streitigkeiten: Amazon hatte im Jahr 2024 den Start von Anzeigen in seinem Streaming-Dienst gestartet. Wer weiterhin ohne Werbung und in der gewohnten Ton- und Bildqualität schauen wollte, muss seither ein kostenpflichtiges Zusatzabo in Höhe von 2,99 Euro im Monat zahlen.
Auf den Schritt folgte massive Kritik von Verbraucherschützern, weil Amazon seine Abonnenten nicht um Zustimmung gebeten, sondern die Änderung einfach umgesetzt hatte. Die Kunden wurden dabei lediglich informiert. Die Verbraucherzentrale sah dieses Vorgehen als rechtlich nicht haltbar an und bemüht eine Sammelklage, der sich bislang über 123.000 Kunden angeschlossen haben sollen.
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