Die vierte Folge von The Grand Tour hat sich dem Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit gewidmet – oder tut zumindest so. Denn während der Hauptbeitrag durchaus unterhaltsam ist, bleibt ein tieferer Sinn auf der Strecke. Unsere Kritik zur Folge.
Die große Tour ist ins Stocken geraten: Auch in der vierten Folge begrüßten Clarkson, May und Hammond das Publikum in Whitby. Die Premisse, dass jede Woche von einem anderen Standort aus gesendet wird, ist damit zum Fenster rausgeschmissen. Immerhin: Die Moderatoren verheimlichen nicht, dass sie wieder in derselben Stadt (und sogar an derselben Stelle) sind, sondern geben als Begründung an, dass Clarkson nach der Zerstörung seines Hauses nun halt keine Unterkunft mehr hat. Warum das bei einer Tour um die Welt von Bedeutung sein soll, sei dahingestellt.
Wie dem auch sei, in der vierten Folge stand wieder das Thema Umweltschutz auf dem Plan. Denn obwohl Clarkson, May und Hammond zu den größten Verfechtern des Verbrennungsmotors mit im besten Fall zweistelliger Zylinderzahl zählen, versperren sie sich diesem Thema nicht. Zu Zeiten von Top Gear fanden sparsame Autos und umweltfreundliche Wagen immer wieder Platz – und im Fall des verhassten Toyota Prius gab Clarkson sogar eine sinnige Begründung, warum er den Wagen als „nicht umweltfreundlich“ einstufte. In einem anderen Beitrag machten die drei sich an die Entwicklung eines Elektroautos. Dass sie dabei kompletten Blödsinn anstellten, dürfte klar sein.
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