Wie Amazons Algorithmen genau funktionieren, ist genauso wenig bekannt, wie Informationen darüber, wie viele es eigentlich sind. Doch Journalisten von ProPublica haben nun herausgefunden, dass die Algorithmen gar nicht so kundenfreundlich sein sollen, wie Amazon immer behauptet hat.

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Große Online-Unternehmen investieren extrem hohe Summen, um ihre Algorithmen, die im Hintergrund arbeiten, zu entwickeln und anzupassen. Für Außenstehende ist es schwer, nachzuvollziehen, wie die Algorithmen funktionieren. Und die Unternehmen selbst halten sich zum Thema meist verschwiegen. Journalisten von ProPublica haben nun den Shopping-Algorithmus von Amazon untersucht und kommen zum Schluss, dass dieser nicht kundenorientiert ist.
Dabei stellen die Journalisten die These auf, dass Amazon mit seinem Algorithmus den Kunden nicht immer den günstigsten Deal empfiehlt, sondern vielmehr den Deal, der für Amazon selbst am meisten bringt. Um den Algorithmus von Amazon zu testen, haben die Journalisten eine eigene Software entwickeln lassen.
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