Amazon bekommt nun offenbar auch in Japan Ärger mit den Wettbewerbsbehörden. Das Unternehmen soll Händler unter Druck gesetzt haben, ihre Produkte nirgendwo günstiger als bei Amazon anzubieten.
Die japanische Wettbewerbsbehörde ermittelt offenbar gegen Amazon und hat nach Angaben von VentureBeat eine Razzia in den Büroräumen des Unternehmens durchgeführt. Amazon wird vorgeworfen, Händler unter Druck gesetzt zu haben, ihre Produkte günstiger als auf Konkurrenzseiten anzubieten. Das habe die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei berichtet. Angaben über den Zeitpunkt der Razzia machte die Zeitung allerdings nicht.
Auf Nachfrage erklärte die japanische Wettbewerbsbehörde, dass man den Bericht nicht bestätigen könnte. „Ich kann aber nicht sagen, dass die Angaben falsch sind“, räumte ein Behördensprecher ein. Amazon Japan äußerte sich zu dem Nikkei-Bericht nicht.
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