Amazon stößt mit seinem Wettbewerb "Kindle Storyteller Kids" in Hessen auf Widerstand. Das Kultusministerium hat seinen Schulen nämlich untersagt, an dem Wettbewerb teilzunehmen, weil die Verantwortlichen einen zu starken werblichen Charakter in der Veranstaltung sehen. Der von Amazon angepriesene Fördereffekt für die Schüler trete dagegen zu sehr in den Hintergrund.
Amazons Strategie, mit Projekten an Schulen und Universitäten Fuß zu fassen, geht nicht immer auf. So ist Amazon Deutschland aktuell im Bundesland Hessen am dortigen Kultusministerium gescheitert. Amazon wollte eigentlich die Schulen zur Teilnahme am eigenen „Kindle Storyteller Kids“-Wettbewerb motivieren. Doch das Ministerium hat den Schulen die Teilnahme jetzt untersagt, weil man einen Verstoß gegen die schulrechtlichen Vorschriften sehe.
Nach Aussage von Amazon haben bereits mehr als 300 Schulklassen bundesweit an dem Schreibwettbewerb teilgenommen. Ziel ist es aus Sicht von Amazon, einen Beitrag zur Lese- und Schreibförderung zu leisten. Der Wettbewerb richtet sich nur an Schüler der ersten bis vierten Jahrgangsstufe. Dabei sollen die Kinder Geschichten schreiben, welche dann eine Chance darauf bekommen, von Amazon in einem Sammelband veröffentlicht zu werden.
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