Unbeabsichtigte In-App-Käufe kommen immer wieder mal vor und sind besonders ärgerlich. Doch was passiert, wenn Kinder solche Käufe versehentlich tätigen? Müssen die Eltern haften? Oder vielleicht der entsprechende Anbieter? Oder der App-Store-Betreiber? In einem Verfahren vor dem US-Gericht in Washington wurde nun Klarheit geschaffen – und Amazon zog den Kürzeren.

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Das dürfte Amazon weniger gut schmecken: In einem Gerichtsverfahren im US-Bundesstaat Washington hat der Konzern eine Niederlage einstecken müssen. Hintergrund ist eine Auseinandersetzung mit der Federal Trade Commission (kurz FTC) – zu Deutsch „Bundeshandelskommission“. Diese ist eine unabhängige amerikanische Verwaltungsbehörde, die Unternehmenszusammenschlüsse kontrolliert, sich um den Verbraucherschutz kümmert und auch bei Beschwerden gegen Unternehmen tätig wird.
Das Gericht entschied nach Angaben von ZDNet gegen Amazon und zugunsten der Verbraucher: Amazon hafte demnach dafür, wenn Kinder aus Versehen In-App-Käufe tätigen und somit unabsichtlich Geld ausgeben. Im Jahr 2014 hatte die FTC Amazon verklagt, weil das Unternehmen zahlreichen Eltern entsprechende Kosten in Rechnung gestellt hatte. Alles in allem ging es um Schäden in Höhe mehrerer Millionen Dollar.
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