Amazon kommt aus den Negativ-Schlagzeilen in puncto Umgang mit seinen Angestellten nicht raus. Diesmal verklagen vier ehemalige Amazon Prime Now-Fahrer das Unternehmen. Der Grund ist die fehlerhafte Klassifizierung der Fahrer als selbstständige Auftragsnehmer und nicht als Angestellte bei Amazon.
Amazon muss sich erneut Vorwürfen stellen. Wie schon so oft geht es um den Umgang mit Angestellten. Diesmal handelt es sich allerdings weder um Mitarbeiter in den Logistikzentren, noch um schikanierte Manager. Es sind vier ehemaliger Amazon Prime Now-Fahrer, die dem Konzern das Leben schwer machen wollen. Mit der Anschuldigung, dass sie nicht als Angestellte von Amazon, sondern als selbstständige Auftragnehmer klassifiziert worden sind, ziehen die Mitarbeiter nun vor Gericht.
Am vergangenen Dienstag wurde Klage gegen Amazon sowie den Kurierdienst Scoobeez und deren Muttergesellschaft ABT Holdings beim Kalifornischen Staatsgerichtshof eingereicht. In der Beschwerde heißt es, dass die Fahrer vom Kurierdienst Scoobeez angestellt wurden und exklusiv für Amazons Same Day Delivery Service Prime Now Pakete ausliefern sollten. Die Fahrer fordern nun ausstehende Löhne und andere Entschädigungen.
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Nur frage ich mich bei solchen Dingen immer, warum die Kläger sich dann überhaupt auf eine selbstständige Beschäftigung eingelassen haben. All diese Dinge wussten sie doch von Anfang an. Dennoch hatten sie offenbar keine Probleme damit, einen Vertrag mit Amazon einzugehen, wo sie selbstständig beschäftigt waren. Hätte ihnen das nicht zugesagt, hätten sie nachverhandeln oder einfach das Angebot nicht annehmen können.
Ich verstehe die Klage aus Sicht der Kläger durchaus. Mich stört nur immer diese scheinheilige Heuchelei.
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