Unbezahlte Löhne und Überstunden bringen viele Tausende Fahrerinnen und Fahrer gegen Amazon auf.
Amazon kommt derzeit nicht zur Ruhe: Schon wieder muss sich der Online-Riese rechtlich auseinandersetzen – und dieses Mal sieht er sich mit rund 15.800 unzufriedenen Fahrerinnen und Fahrern konfrontiert. Diese haben laut Reuters am Dienstag einzelne Schiedsgerichtsklagen bei der US-Organisation AAA (American Arbitration Association) gegen Amazon eingereicht. Die AAA ist als Schiedsorganisation auf den Bereich der alternativen Streitbeilegung spezialisiert.
Bei den Klagenden handelt es sich um sogenannte „Flex-Fahrerinnen“ und „Flex-Fahrer“ aus drei verschiedenen Bundesstaaten, nämlich Kalifornien, Massachusetts und Illinois, die nicht als direkte Angestellte von Amazon gelten, sondern auf unabhängiger Basis Lieferaufträge für Amazon leisten. Dabei bringen sie unter anderem Bestellungen am selben Tag aus Amazons Logistikzentren zu den Kundinnen und Kunden oder liefern für Amazons Supermarktangebot Fresh zeitnah aus.
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