Die umfassende Überwachung seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschert Amazon in Frankreich derzeit eine juristische Auseinandersetzung.
32 Millionen Euro – das ist die Geldstrafe, die Amazons Logistiksparte in Frankreich zahlen soll, weil der Konzern seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in aufdringlicher Weise überwacht haben soll. Die französische Aufsichtsbehörde CNIL hatte die Buße im Dezember 2023 verhängt und dem Unternehmen in diesem Rahmen vorgeworfen, ein Überwachungssystem errichtet zu haben, „das zu sehr in die Privatsphäre“ der Belegschaft eingreift.
Nun wird klar: Amazon will die Zahlung nicht begleichen und hat am vergangenen Freitag entsprechende Schritte gegen die Geldbuße eingeleitet. „Wir sind mit den Schlussfolgerungen der CNIL, die sachlich falsch sind, nicht einverstanden und haben beim Staatsrat Berufung eingelegt“, habe Amazon gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters bestätigt.
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