Amazon reagiert enttäuscht
Seitens Amazon sei das Vorgehen nicht nachvollziehbar: „Wir sind enttäuscht – trotz wiederholter Versuche, konstruktiv mit den Mitgliedern des Beschäftigungsausschusses in Kontakt zu treten – dass die Entscheidung getroffen wurde, die Zugangsausweise von Amazon-Mitarbeitenden zum Europäischen Parlament einzuziehen“, teilte Amazon Netzpolitik in einem Statement mit. So habe man die Termine während des Weihnachtsgeschäfts abgesagt, weil diese – in der für den Online-Handel bekanntermaßen besonders hektischen Zeit – nicht machbar gewesen seien. Man sei für künftige Besuche aufgeschlossen.
Den Standards für eine saubere und sichere Arbeitsumgebung stimme das Unternehmen außerdem zu, es sieht die Verantwortung für Arbeitsbedingungen aber auch im gesamten Industriesektor. Es sei deshalb auch wichtig, „Sitzungen zu halten, die dafür konzipiert sind, Fakten zu verstehen, und nicht nur politische Punkte zu erzielen“, so Amazon.
Sie wollen immer über die neuesten Entwicklungen bei Amazon informiert sein? Mit unseren Newslettern erhalten Sie die wichtigsten Top-News und spannende Hintergründe direkt in Ihr E-Mail-Postfach –
Jetzt abonnieren! Artikelbild: http://www.depositphotos.com
Kommentar schreiben
Antworten
Endlich wird mal durchgegriffen! Hoffentlich knicken die Ausschuss-Mitgl ieder nicht wieder ein. Amazon ist dafür bekannt alle Grenzen nach Möglichkeit zu überschreiten. Kooperation ist für das Unternehmen ein Fremdwort. Es zählt nur nehmen auf keinen Fall geben.
Ihre Antwort schreiben