Kurz vor dem Weihnachtsgeschäft hat Amazon Ärger am Hals. Die Hörbuch-Tochter Audible soll seine Marktmacht nicht nur gewinnbringend eingesetzt, sondern missbraucht und auf andere Unternehmen eingewirkt haben. Gegen solche Vorgehensweisen will der Börsenverein des deutschen Buchhandels vorgehen und hat nun Beschwerde beim Bundeskartellamt eingereicht. Update: Audible sieht sich nun tatsächlich mit einem Verfahren konfrontiert.
Bereits im Mai 2015 ging durch die Medien, dass die Amazon-Tochter Audible gegen Hörbuchverlage stänkert und seine Marktmacht missbrauche. Im Einzelnen ging es darum, dass Audible vorgeworfen wurde, Verträge mit verschiedenen kleineren Hörbuch-Verlagen gekündigt zu haben, um diesen im Anschluss neue Verträge mit verschärften, existenzbedrohenden Konditionen aufzuzwingen (wir berichteten). Mit diesem Vorgehen, will Amazon die Verlage in das hauseigene Flatrate-Modell von Audible drängen.
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