Amazon hatte sich in der Vergangenheit mit der US-Arbeitsbehörde auf mehr Rechte zur Gewerkschaftsorganisation verständigt. Aber hält sich der Konzern auch daran?
Das Tauziehen zwischen Amazon und den Gewerkschaften in den USA geht weiter. Der Online-Konzern hatte sich im Dezember 2021 mit der US-Arbeitsbehörde National Labor Relations Board (NLRB) geeinigt und freiwillig dazu verpflichtet, den eigenen Angestellten bei der Gewerkschaftsorganisation mehr Rechte einzuräumen.
Nun soll Amazon jedoch gegen darin vereinbarte Bedingungen verstoßen haben, kritisierte der Regionaldirektor der Behörde. Die Vereinbarung habe vorgesehen, dass das Unternehmen seinen Mitarbeiter:innen, die mit ihrer Schicht fertig waren, Zugang zu bestimmten Einrichtungen auf dem Firmengelände gewähren musste, damit diese sich gewerkschaftlich organisieren können, meldet Reuters mit Verweis auf die Beschwerde.
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