Bei Amazon wird eigentlich nichts dem Zufall überlassen. Alles ist von vornherein geplant und wird durchgezogen. Umso erstaunlicher ist es nun, dass Amazon bei seinem Lebensmittel-Lieferdienst Amazon Fresh scheinbar keine genaue Linie fährt und vor allem die Kosten für die Nutzer bisher nicht wirklich feststehen.
Amazon hat bereits 2007 seinen Service Amazon Fresh getestet. Damals war das Startgebiet wie so oft Seattle. Erst 2013 expandierte der Service auch in andere US-amerikanische Großstädte wie zum Beispiel Los Angeles, Kalifornien, New York, Philadelphia und New Jersey. Damals hieß es, als Amazon Fresh im Oktober in New York startete, dass Kunden bis Ende des Jahres den Dienst kostenlos in Anspruch nehmen können und zum neuen Jahr eine 299 US-Dollar teure Mitgliedschaft eingehen müssen. Doch tatsächlich wurde dies nie eingeführt – auch nicht für die anderen Liefergebiete.
Ganz im Gegenteil – tatsächlich scheint Amazon unterschiedliche Preismodelle für seinen Fresh-Service auszuprobieren. So haben Amazon Prime Kunden in Kalifornien die Möglichkeit, statt 299 US-Dollar im Jahr aufzuwenden, pro Lieferung zu zahlen. Für eine Lieferung veranschlagt Amazon 7,99 US-Dollar. In Baltimore, wo es den Amazon Fresh Service gar nicht gibt, bietet der Online-Riese seinen Kunden die Möglichkeit, Lebensmittel über seine Amazon Prime Now-Service zu bestellen und binnen zwei Stunden geliefert zu bekommen. Und dies ist als Prime Mitglied kostenlos.
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