Der Umgang mit einem Todesfall in einem Amazon-Warenlager sorgt aktuell erneut für Empörung. Angestellte kreiden den fehlenden Respekt des Unternehmens an.
Am Morgen des 27. Dezember 2022 kam es im Amazon-Lager in Colorado Springs, im US-Bundesstaat Colorado, zu einem tragischen Vorfall. Der 61-Jährige Rick Jacobs starb kurz vor Schichtende im Lager, Grund waren Herzprobleme. Nun melden sich immer mehr Kollegen des Verstorbenen zu Wort und berichten vom vermeintlich respektlosen Verhalten Amazons im Umgang mit dieser Situation.
Wie der Guardian berichtet, wurden die Angestellten nicht über den Tod ihres Kollegen informiert, sondern arbeiteten in unmittelbarer Nähe der Leiche weiter. Laut Zeugenaussagen wurde der Bereich, in dem sich der Vorfall ereignete, lediglich mit einer behelfsmäßigen Absperrung aus großen Pappkartons um den verstorbenen Arbeiter herum abgesperrt.
Amazon selbst leugnet die Verwendung von Kartons, um den Bereich abzusperren, sagt aber, dass Manager in der Nähe standen, um sicherzustellen, dass niemand näher komme, um die Privatsphäre und Sicherheit zu gewährleisten.
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