Der Leichnam wurde lediglich mit einigen Pappen abgeschirmt.
Wie eine Recherche des Kollektivs Correctiv Lokal und unter anderem der Leipziger Volkszeitung aufgedeckte, kam es während der Frühschicht des 15. Novembers im Leipziger Logistikzentrum Heiterblick zu einem tragischen Todesfall. Ein Mann bricht während der Arbeit zusammen und stirbt noch vor Ort. Zwar handelte es sich nach aktuellem Kenntnisstand nicht um einen Arbeitsunfall, doch wie die Verantwortlichen mit dem Vorfall umgingen, steht jetzt in der Kritik. So wurden die Mitarbeitenden drumherum zur Weiterarbeit angetrieben, während der Leichnam ihres Kollegen noch, nur durch Pappen versteckt, in der Halle lag.
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Und wenn Menschen dann sagen, sie wussten nicht,
dass sie hätten bezahlt freinehmen können, dann ist das gelogen.
Das Management hat eindeutig überfordert reagiert, Fehler gemacht.
Es wäre besser, das ohne Ausflüchte zuzugeben, anstatt auch noch den
Mitarbeitenden einzureden, sie hätten falsch reagiert und wären an ihrer
nun bestehenden psychoschen Situation selbst schuld.
Aber so sind wir in Deutschland: unsere kollektive Angst Fehler einzugestehen,
hält uns fortlaufend davon ab, der Wahrheit den Vorrang zu geben.
Und unsere kollektive Angst macht uns als Mitarbeitende zu Duckmäusern und Jasagern.
Der Mensch bleibt in beiden Fällen auf der Strecke.
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