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Zwischen „unverschämt“ und „nachvollziehbar“ – Höhere Prime-Kosten spalten Netzgemeinde

Veröffentlicht: 26.07.2022
imgAktualisierung: 26.07.2022
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 8 Min.
26.07.2022
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ca. 8 Min.
Kommentare auf Twitter
rafapress / Shutterstock.com
Amazon hebt in Deutschland die Preise für die Prime-Mitgliedschaft an. Bei Twitter wird das Thema heiß diskutiert.


Ab September müssen Prime-Kundinnen und -Kunden mehr für ihr Abo bezahlen. Die Preisanhebung stößt im Netz sowohl auf Verständnis als auch auf Kritik.

Amazons Ankündigung, die Preise für das Prime-Abo auch in Deutschland anzuheben, wird im Kurznachrichtendienst Twitter heiß diskutiert. Eines wird dabei schnell offensichtlich: Kritik hagelt es von einigen Seiten nicht nur aufgrund der generellen Teuerung, sondern auch, weil Amazon die Bestandskunden demnach offenbar zu wenig wertschätze. Hintergrund dieses Vorwurfs ist eine unterschiedlich starke Preisanhebung für das Monats- bzw. das Jahresabo.

Während das Abo bei monatlicher Zahlung von 7,99 Euro auf 8,99 Euro ansteigt und somit um knapp 13 Prozent teurer wird, müssen die Prime-Kunden mit jährlichem Abo statt 69,00 Euro künftig 89,90 Euro zahlen – was einem Plus von mehr als 30 Prozent entspricht.

„So funktioniert Inflation“ – Auch viel Verständnis für Amazon

Doch nicht alle Prime-Kundinnen und Kunden scheint die Preisanhebung zu überraschen oder gar zu stören. Die Preiserhöhung, die Anfang des Jahres auf dem US-amerikanischen Heimatmarkt erfolgt ist, sowie die wirtschaftliche Lage rund um die Inflation und die Auswirkungen des Krieges hätten einen entsprechenden Schritt bereits vor Monaten erahnen lassen.

Service-Paket überzeugt viele Prime-Kunden

Außerdem verweisen einiger Twitterer auch auf den großen Umfang an Services, die in der Prime-Mitgliedschaft enthalten sind – beispielsweise auf die kostenfreie und schnelle Lieferung, das Film- und Serienangebot, den Musikdienst, das integrierte Twitch-Abo oder die E-Book-Vorteile.

Bessere Be … obachtung des Personals?

Zu guter Letzt finden sich auch solch Nutzerinnen und Nutzer, die mahnen, entsprechende Mehreinnahmen von Amazon auch in die Teams und Services fließen zu lassen:

Einige Seitenhiebe kann sich der ein oder andere dann aber doch nicht verkneifen …

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Veröffentlicht: 26.07.2022
img Letzte Aktualisierung: 26.07.2022
Lesezeit: ca. 8 Min.
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

KOMMENTARE
1 Kommentare
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Ralph
09.08.2022

Antworten

Ja es war absehbar, aber EUR 20 mehr finde ich trotzdem heftig für den schlechten Logistik Service den hier über amazon Direkt Lieferungen oder DHL bekomme. Das war alles mal schneller und besser, derweil sind viele Lieferungen verspätet und das liegt nicht an DHL, sondern daran dass kaum mehr Ware auf Lager ist und vieles als Streckengeschäf t geht.
Video hat kaum interessante Filme, Music ist uninteressant wenn man auf Qobuz und roon setzt. Habe daher amazon den Rücken gekehrt und werde lokale Geschäfte unterstützen.