Momentan läuft es bei Amazon rund. Gute Geschäftszahlen und der eben erst veranstaltete Prime Day haben dem Unternehmen viel gute Presse eingebracht. Doch an anderer Stelle formiert sich Widerstand: Wie jetzt bekannt wurde, haben sich Vertreter des amerikanischen Buchmarkts an das amerikanische Justizministerium gewandt und fordern, dass die Geschäftspraktiken von Amazon genauestens geprüft werden.
Als Online-Buchhändler hat Amazon angefangen. Auch wenn das Unternehmen mittlerweile alles vertreibt, ist der Buchhandel ein nicht wegzudenkender Geschäftszweig. Jedoch einer, der dem Riesen immer wieder Probleme bereitet.
Neben dem aktuellen Urteil des BGH bezüglich einer Rabatt-Aktion wurde nun auch bekannt, dass sich in den USA der Buchhändlerverband und diverse Vereinigungen von Autoren und Agenten in einer gemeinsamen Aktion an das amerikanische Justizministerium gewandt haben. Wie faz.net berichtet, fordern sie von der Justizbehörde, die in den USA für die Kartellaufsicht zuständig ist, eine umfangreiche und genaue Prüfung von Amazons Geschäftspraktiken, da der Verdacht der Ausnutzung der Monopolstellung im Raum steht.
Kommentar schreiben