Autoren und Buch-Fans in den USA wehren sich gegen Amazons Praxis der E-Book-Rückgabe.
Nutzer haben im Normalfall für viele gekaufte Artikel ein Rückgabe- bzw. Widerrufsrecht – das gilt auch bei digitalen Produkten. Dadurch entsteht aber auch die Gefahr des Missbrauchs: Die Ware wird einmalig für einen Zweck benutzt – und dann vor der Frist zurückgegeben und das Geld vom Anbieter erstattet.
Das ist besonders bei digitalen Waren ein Problem, denn diese werden kaum abgenutzt. Amazon erlaubt in seinen Richtlinien innerhalb von sieben Tagen auch die Rückgabe von E-Books für seinen Kindle-Reader – daran gibt es jedoch immer mehr Kritik, wie npr.org berichtet.
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Nun ja - vielleicht liegt es in diesem Fall auch an der Qualität der Werke?
Aber davon mal abgesehen finde ich auch den Ansatz, wenn "20% des E-Books gelesen wurden" etwas merkwürdig und bereits zu großzügig. In der Regel gibt es bei E-Books doch immer einen Auszug des Buches zum Probelesen vor dem Kauf. das sollte doch wohl reichen, um sich ein Bild zu machen.
Wenn ich im Kino nach 20 Minuten rausgehe, weil mir der Film nicht gefällt, bekomme ich ja auch nicht das Geld für die Kinokarte zurück. Oder noch besser: Wenn ich die Chipstüte geöffnet habe und 20% gegessen, dann kann ich sie auch nicht mehr zurückgeben.
Digitale Produkte sollten generell von der Rückgabe ausgeschlossen sein - so ist es bei MP3s und versiegelten CDs ja auch - genau aus diesem Grund.Bei digitalen Inhalten gibt es kein "etwas" genutzt. und wenn ich etwas nutze, muss ich bezahlen.
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