Bei Amazon USA kommt es zu 6,8 schweren Verletzungen pro 100 Arbeiter – mehr als doppelt so viel wie der Durchschnitt der Branche.
Die Bedingungen in den Amazon-Logistiklagern stehen immer wieder in der Kritik: Stress, niedrige Löhne und harte Arbeit – und auch die Gefahr für Verletzungen ist hoch, wie eine neue Studie zeigt. Das Strategic Organizing Center (SOC), eine Initiative aus vier Gewerkschaften, hat in seinem Bericht „The Injury Machine“ die gemeldeten Unfälle bei Amazon analysiert und kommt zu einem schlechten Ergebnis, wie cnbc.com berichtet.
Im Schnitt kam es im Jahr 2021 bei derartigen Logistik-Unternehmen zu 3,3 schweren Verletzungen pro 100 Arbeiter – bei Amazon war die Rate mit 6,8 mehr als doppelt so hoch. Das Problem ist nicht neu: Amazon selbst hat erst Ende Januar eine eigene Statistik veröffentlicht, bei der die Verletzungsrate in den Lagern ebenfalls über dem Schnitt liegt (siehe Infokasten).
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