Darauf sollten Amazon-Händler achten
Ist der eigene Shop erst einmal in fremden Händen, gehen einem Marketplace-Händler nicht nur wertvolle Einnahmen verloren. Auch der gute Ruf dürfte durch solche Vorfälle nachhaltig belastet werden. Das Landeskriminalamt Niedersachsen warnte schon im Februar 2020 vor der Masche, welche nun wieder angewandt wurde.
Dabei versenden die Betrüger Phishing-E-Mails an die Händler, welche den Anschein machen von Amazon zu kommen. Beispielsweise solle der Händler auf eine Bewertung oder eine Retourenanfrage reagieren. Beim Klick auf den in der E-Mail enthaltenen Link und dem Login darüber erhalten die Betrüger dann Zugriff zum Shop und nutzen diesen für ihre Zwecke.
Für Händler ist es also ratsam, die eigenen Kontoaktivitäten stets im Blick zu behalten, um Auffälligkeiten schnellstmöglich nachgehen zu können. Außerdem ist es ratsam, nicht jede vermeintliche E-Mail von Amazon unhinterfragt zu lassen. Kommt diese von einer ungewöhnlichen E-Mail-Adresse oder weist optische Veränderungen auf, sollte man nicht auf den enthaltenen Link klicken, sondern sich stattdessen selbstständig im Verkäuferkonto einloggen. Zum Login ist außerdem eine Zwei-Faktor-Identifikation ratsam.
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