Verdi sammelte in Mecklenburg-Vorpommern Erfahrungen von ausländischen Amazon-Fahrern. Diese klagen unter anderem über Arbeits- und Wohnbedingungen.
Die Gewerkschaft Verdi hat aus ihren Ende Oktober eingerichteten Beratungsstellen vor den Amazon-Zentren in Rostock und Neubrandenburg jede Menge Vorwürfe von bei Amazon-Subunternehmern beschäftigten Fahrern erhalten. Die durch die Gespräche mit vor allem arabischen und rumänischen Fahrern aufgekommenen Missstände sind so immens, dass Verdi dort am Black Friday eine weitere Kontakt-Aktion organisiert, berichtet der Nordkurier. Amazon wehrt sich indes gegen die Vorwürfe. Dem Unternehmen lägen keine Beschwerden an den beiden Standorten vor.
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