Amazon hat seinen aktuellen Weihnachtsspot herausgebracht – auf den ersten Blick vielleicht ein gewohnt emotional-gelungener Streifen. Doch wenn man sich das Story-Telling auf der Zunge zergehen lässt, wird's eher bitter. Ein Kommentar.
Beschwingte Klänge, singende Pakete, herzergreifende Geschichten – so kennen wir Amazons alljährliche Weihnachtswerbespots. Mit immer neuen Geschichten entführt uns der Konzern Jahr für Jahr in eine Welt, in der es vor heimeligen Dekorationen nur so wimmelt, Menschen zusammenkommen, Träume erfüllt werden und der weihnachtliche Konsum in vollen Zügen genossen wird.
Selbst in einem schwierigen Jahr wie 2020, in dem Amazon im Rahmen der Pandemie Themen wie Kontaktverbote oder das Gefühl der Einsamkeit aufgriff, schaffte es der Konzern – wie üblich –, den Zuschauern am Ende ein wohlig-warmes und hoffnungsvolles Gefühl mitzugeben. Denn meist standen Mitgefühl, Großzügigkeit und Dankbarkeit im Fokus entsprechender Weihnachtsvideos. Und Amazon ist bekanntermaßen ein Künstler des werblichen Geschichtenerzählens. Zumindest bisher ...
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