Amazons Aktionäre sollen über eine Resolution abstimmen, die das Unternehmen zu mehr Transparenz bei Plastikverpackungen verpflichten würde. Doch der Vorstand ist dagegen.
Mit dem Umweltschutz ist es so eine Sache bei Amazon: Einerseits trommelt Jeff Bezos mit dem Climate Pledge für Amazons grüner werden sollendes Image, andererseits geht der Konzern gegen Klima-Aktivisten im eigenen Haus vor und überwacht etwa auch Greenpeace’ Aktivitäten. Jetzt steht eine Entscheidung bevor, die zeigt, wo der Online-Riese bzw. seine Aktionäre stehen. Die Aktieninhaber sollen am 26. Mai über eine eingebrachte Umwelt-Resolution entscheiden, wie der Guardian berichtet.
Diese Erklärung würde Amazon zu mehr Transparenz in Sachen Umweltschutz verpflichten: Das Unternehmen müsse dann offenlegen, wie viele seiner Plastikverpackungen in der Umwelt landen – und was es dagegen tut. Bis Ende 2021 müsse Amazon einen Bericht vorlegen – wenn die Resolution durchgeht. Der Vorschlag stammt u. a. von der aktivistischen Aktionärsgruppe „As You Sow“ (deutsch: „Was ihr sät“).
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