Zu den vielen Kritikern der von zwölf Vereinen geplanten Super League hat sich auch Amazon gesellt. Dabei geht es aber wohl vor allem um Geld und Zugriffszahlen.
Es war eine Nachricht, die nicht nur die Fußballwelt erschüttert hat. Nachdem lange gemunkelt wurde, machten in der Nacht zum 19.April tatsächlich zwölf europäische Spitzenvereine den Plan öffentlich, eine eigene Super League zu gründen. Neben den großen sechs englischen Klubs (Manchester City und United, FC Chelsea, Arsenal London, FC Liverpool und Tottenham Hotspur) waren auch jeweils drei Vereine aus Spanien (Barcelona und die beiden Klubs aus Madrid) und Italien (Juventus Turin und die beiden Mailänder Klubs) dabei. Weitere Vereine, darunter Borussia Dortmund und Bayern München, sollten eingeladen werden.
Der Gegenwind war heftig, vor allem die Fans kritisierten die Idee – auch jene der beteiligten Clubs. Das Spiel des FC Chelsea am Dienstag musste mit Verzögerung stattfinden, weil die eigenen Fans den Bus blockierten. Auch Uefa und Fifa zeigten sich empört, appellierten an den Inklusionscharakter des Fußballs, in dem ein abgeschlossener Wettbewerb von vermeintlichen VIP-Clubs keinen Platz habe.
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