Amazon hat auf Vorwürfe reagiert, die den Druck auf Amazon-Paketboten kritisierten.
Dass Logistik-Mitarbeiter bei Amazon teils immensem Druck ausgesetzt sind, steht immer wieder in der Kritik. Jüngst schlugen Berichte Wellen, nach denen die Paketboten des Konzerns teils in Flaschen pinkeln müssten, weil ihnen nicht genug Zeit bliebe, Toiletten aufzusuchen.
Auf diese Vorwürfe hatte Amazon in der vergangenen Woche zunächst abwehrend reagiert. In einem Beitrag beim Kurznachrichtendienst Twitter schrieb das Unternehmen über seinen News-Account: „Sie glauben doch nicht wirklich an die Sache mit dem Pinkeln in Flaschen, oder? Wenn das wahr wäre, würde niemand für uns arbeiten.“ Außerdem wurde auf die mehr als eine Million Mitarbeiter auf der ganzen Welt verwiesen, „die stolz auf das sind, was sie tun, und die vom ersten Tag an großartige Löhne und Gesundheitsvorsorge“ erhielten.
Konkret richtete sich die Nachricht von Amazon News an den US-Abgeordneten und Demokraten Mark Pocan, der Amazon zuvor für die potenziellen Missstände kritisiert hatte.
1/2 You don’t really believe the peeing in bottles thing, do you? If that were true, nobody would work for us. The truth is that we have over a million incredible employees around the world who are proud of what they do, and have great wages and health care from day one.
— Amazon News (@amazonnews) March 25, 2021
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