Amazon-Fahrer sollen nicht mal genug Zeit haben, um auf Toilette zu gehen – und pinkeln deshalb in Flaschen, so lauten aktuelle Vorwürfe gegen Amazon.
Im Online-Handel wird Schnelligkeit gefordert, gerade Amazon verweist gern auf seinen Kundenfokus und baut mit seinem Prime-Programm und Investitionen in die eigene Logistik die Liefergeschwindigkeit immer weiter aus. Die Folge für die Mitarbeiter: Stress und kaum Zeit, wie auch schon eine Studie zu Unfällen bei Amazon-Lieferanten kritisierte.
Jetzt gibt es neue Vorwürfe gegenüber Amazon: Lieferanten in den USA seien gezwungen, in Flaschen zu urinieren, statt in den Pausen auf Toilette zu gehen – sonst würden sie wohl das geforderte Pensum nicht schaffen. Darüber berichtet unter anderem der Guardian und verweist dabei auf weitere Journalisten und Quellen.
Die ersten Vorwürfe kamen in einem Tweet des US-Politikers Marc Pocan. Amazon wies die Vorwürfe jedoch zurück. In einem Bericht im Portal The Intercept wird jedoch aus vermeintlich internen Dokumenten von Amazon zitiert. Darin soll die Amazon-Logistikbereichsleiterin Jen Snyder in einer E-Mail unter anderem derartige Vorfälle erwähnen und das entsprechende Verhalten der Fahrer kritisieren.
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