Bibliotheksnutzer in den USA können nicht auf Hörbücher und E-Books von Amazon zugreifen – der Online-Riese verfolgt eine eigenmächtige Strategie.
Öffentliche Bibliotheken sind wichtig für den Zeitvertreib und die Bildung – das dürfte sich gerade in den von Lockdowns und Homeschooling geprägten Coronazeiten gezeigt haben. Auch Amazon selbst weiß um den Stellenwert der gesellschaftlichen Institution: Nicht umsonst ist die Sprachassistentin Alexa nach der historischen sagenumwobenen Bibliothek von Alexandria benannt. Doch in den USA enthält Amazon den Bibliotheken sein eigenes Sortiment an E-Books und Hörbüchern vor, wie die Washington Post berichtet.
Amazon bietet auch über seine eigenen Marken zigtausende E-Books und digitale Hörbücher – doch nicht für Nutzer der öffentlichen Büchereien in den USA. Der Online-Riese sei damit der einzige große Verlag, der den Download verweigert. Normale Bücher und Hörbücher auf CDs von Amazon sind in den Büchereien aber erhältlich.
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