Amazon setzt auf zahlreiche Maßnahmen zur Inklusion seiner Beschäftigten. Dennoch würden schwarze Angestellte systematisch benachteiligt, sagen Insider.
Amazon habe ein Rassismusproblem, schwarze Kollegen und Kolleginnen sähen sich Vorurteilen, Respektlosigkeit und Degradierungen ausgesetzt – so lautet das Ergebnis des US-amerikanischen Tech-Blogs Recode, der interne Daten des Konzerns ausgewertet sowie über ein Dutzend ehemalige und noch aktive Angestellte von Amazon interviewt hat, darunter viele Diversity-Manager.
Im Ergebnis dieser Befragungen habe sich gezeigt, dass der Online-Riese es versäume, eine unternehmensweite Umgebung zu schaffen, in der sich alle schwarzen Mitarbeiter willkommen und respektiert fühlen. Die ehemalige Diversity-Managerin Chanin Kelly-Rae, die 2019 als Global Manager of Diversity in Amazons Cloud-Computing-Sparte anfing und als einzige Interview-Partnerin namentlich genannt werden wollte, resümiert hierzu: „Amazon hat nicht mit bewährten Maßnahmen gehandelt, mit denen Diversität und Inklusion auf eine sinnvolle und durchdachte Art und Weise vorangebracht werden können.“
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