Amazon muss seinen Leipziger Mitarbeitern wegen der Belastung durch Corona-Schutzmasken keine Extrapausen gewähren, entschied jetzt das Arbeitsgericht Leipzig nach einer Klage von Verdi.
Spätestens seit der Coronapandemie wissen die meisten Menschen, dass das Tragen einer Corona-Schutzmaske anstrengend sein kann: Brillenträger sehen nichts, weil die Gläser beschlagen, und auch das Atmen bei Belastung kann schwerer fallen. Aus diesem Grund hatte Verdi von Amazon gefordert, den Mitarbeitern im Logistikzentrum Leipzig extra Pausen einzuräumen – unterlag damit jetzt aber vor dem Arbeitsgericht Leipzig, wie der MDR berichtet.
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Dort heißt es:
Nr. Schutzausrüstungen Tragedauer Erholungsdauer Einsätze/Arbeitsschicht Schichten/Wo.
5.1.1 Vollmaske 105 min 30 min 3x 5
5.1.2 Halb-/Viertelmaske 120 min 30 min 3x 5
5.1.3 Filtrierende Halbmaske ohne Ausatemventil 7 5 min 30 min 5x 4 (2-1-2)
5.1.4 Filtrierende Halbmaske mit Ausatemventil 1 20 min 30 min 3x 5
Demzufolge ist es geboten, zumal bei körperlich belastender Arbeit mit FFP-Maske, nach spätestens zwei Arbeitsstunden eine Pause einzulegen oder eine leichtere Arbeit ohne Filtermaske auszuführen. Arbeitgeber und Vorgesetzte mögen einmal mit einer FFP2-Maske vor Mund u. Nase 15 min Treppen flott aufwärts zu steigen, unter Aufsicht mit Zeitnahme!
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Doch jetzt mal zum eigentlichen Thema. Mit den zusätzlichen bezahlten Pausen hat Amazon doch vollkommen recht. Warum bezahlte Extra Pause für eine vom Gesetzgeber verordnete Maskenpflicht?
Ob mit oder ohne Maske, meine Arbeit für die ich im Arbeitsvertrag unterschrieben habe, muss ich erledigen.
Das ist doch nur wieder großes Geschrei um das Böse Amazon. Da gibt es wohl wichtigeres bei Amazon durchzusetzen als so was.
Mfg
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