Amazons Deutschland-Chef Ralf Kleber setzt sich für einen neuen Umgang mit dem Spenden von Retouren ein.
Retouren sind für fast jeden schlecht (außer vielleicht die Lieferdienste): Online-Shopper müssen die Ware wieder einpacken und zurückschicken, der Händler kann teils mit der retournierten Ware nichts mehr anfangen und hat zusätzlichen Aufwand, von den Schäden für die Umwelt gar nicht zu sprechen. Dazu kommt: Die nicht mehr verkäuflichen Retoure-Artikel einfach zu spenden, verursacht wegen der anfallenden Umsatzsteuer sogar noch Zusatzkosten. Die paradoxe Folge: Für einen Händler ist es teils lukrativer, die Ware einfach zu vernichten statt sie zu spenden.
Dagegen will Amazon-Deutschland-Chef Ralf Kleber jetzt vorgehen, wie er in einem Posting auf dem Amazon-Unternehmensblog erklärt. „Das ist eine Belastung, die vor allem kleine und mittelgroße Unternehmen – wie unsere Verkaufspartner – oft nicht stemmen können. Oder in anderen Worten: Produkte zu spenden ist teurer, als sie zu entsorgen – und das können sich viele kleine Unternehmen nicht leisten.“
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