Eine Amazon-Mitarbeiterin aus einem deutschen Logistikzentrum berichtet anonym über ihre Arbeit – von permanenter Überwachung, schlechter Bezahlung und Managern als Aufsehern. Doch es gibt auch gute Seiten. Amazon weist in einem Statement die „Anschuldigungen“ zurück.
Emilia Nowak heißt nicht wirklich so. Ihr Name ist der Redaktion bekannt und wurde geändert, weil sie ansonsten Repressalien von ihrem Arbeitgeber befürchtet. Sie arbeitet seit vielen Jahren in einem großen deutschen Amazon-Logistiklager.
Amazons zweiter Platz bei den weltbesten Arbeitgebern hat sie überrascht. Ihre Erklärung: „Ich denke mal, das liegt daran, dass Amazon viele neue Fulfillment Center gebaut hat, besonders in strukturschwachen Regionen mit vielen Arbeitslosen, welche sich über einen Job freuen! Die Bezahlung ist ja am oberen Ende des Logistiktarifs.“
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Am Standort Rheinberg sollen so 500 Versand Mitarbeiter 20 Teamleiter und 10 Führungskräfte aus dem Management entlassen.
Dem Oberen Management am Standort Rheinberg sind diese Pläne schon bekannt.
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Besonders gut gefällt mir die Tatsache, dass es keinerlei Rolle spielt, wie alt man ist, woran man glaubt, welche Hautfarbe man hat, ob man Frau oder Mann (oder was auch immer) ist, groß, klein, dick, dünn, oder welche sexuelle Ausrichtung man hat. Hier sind alle gleich, alle haben die gleichen Chancen. Das ist definitiv eine Tatsache. Es liegt stets an den Leuten selbst, was sie aus den Möglichkeiten machen.
Natürlich ist auch bei Amazo nicht alles gut und es gibt ein paar Punkte, die ich selbst kritisiere. Die typisch amerikanische Hire-and-Fire-M entalität stört mich schon. Allerdings fallen fast immer die durch das Raster, die hier, weiter oben, so überaus "kritisch" sind. Leute, wacht auf, wir sind nicht im Wunderland, wo ihr nur mit Anwesenheit und Forderungen glänzen könnt. Übrigens: Ich werde für diesen Text NICHT von Amazon bezahlt...
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(teils gelöscht, bitte beachten Sie unsere Netiquette, die Redaktion).
Nach 30 min sind die alle verschwunden und die Arbeit machen die Zeitarbeiter. Pause gibt es einmal 45min. Die Waren von 20-35kg werden wie im Mittelalter mit Sackkarren in den LKW verbracht.
Keinerlei Arbeitsbedingun gen die von Amazon vorgegeben werden, werden eingehalten, weder Hygiene noch Arbeitsschuhe entsprechen dem Amazon Standart. Uns wurde immer wieder darauf hingewiesen das wir keine Ware in die LKWs verladen dürfen ohne zusätzliche Unterweisung, diese hat nicht stattgefunden. Wir mußten trotzdem in der Verladezone arbeiten.
Die einzigen die laut geschriehen haben, "Wir sind ein Team" waren die die sich "verpisst" haben. Man wird von den Vorgesetzten überwacht und immer wieder kritisiert, weil die Instructors einen beim Leader ein negatives Bild vermitteln. Sprich, ich kann dich nicht leiden, also geb ich ein falsches Bild von dir ab. Worte wie, Hei alder, Ich hau dir in die Fresse, sind Umgangston.
Selbst das gebrauchte Feuerwehrauto ist kaputt gegangen (lach).
Für mich im Zeitalter der Automatisierung ein absolut rückständiger Betrieb, der seine Eigenen Vorgaben nicht einhält. Ich bin raus.
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Kein Fiebermessen, kein Abstand wird eingehalten und keine Tests.
Teilweise bis zu 12 Picker in einer Reihe ohne Mundschutz(selb er gesehen).
Sobald die Pünktliche Lieferung in Gefahr ist gelten hier gar keine Regeln mehr.
Seit Wochen werden die Weihnachtsaushi lfen mit Bussen aus Risiko Gebieten hier her gebracht. Viele waschen sich nicht mal dir Hände wenn sie vom Toilette kommen.
Bin selber nur Aushilfe aber was hier los ist…
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Bequemlichkeit siegt vor Nachdenken - oft braucht es doch nur zwei, drei weitere Klicks, um das gleiche oder sogar ein besseres Produkt zum gleichen Preis auch woanders zu bekommen.
Oder wie wäre es, mal wieder rauszugehen und ein Produkt zu sehen und anzufassen, bevor man es kauft? Ok, sorry - das ist so was von old school... aber einfach mal bei anderen Online-Händlern vorbei schauen, das wär' schon fein!
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