Die Gewerkschaft Verdi hat zum aktuell stattfindenden Prime Day zu Streiks an mehreren Amazon-Standorten aufgerufen.
Mit einer coronabedingten Verzögerung von rund drei Monaten findet aktuell der Amazon Prime Day statt. Wie auch schon im vergangenen Jahr dauert das Verkaufsevent 48 Stunden, die zahlreichen rabattierten Angebote führen bekanntermaßen zu deutlich höheren Bestellmengen und Umsätzen auf dem Marktplatz.
Schon in der Vergangenheit nutzten Kritiker, Gewerkschaften und Umweltaktivisten die erhöhte Aufmerksamkeit, die Amazon dieser Tage zuteil wird, um etwa die Arbeitsbedingungen im Unternehmen oder Umweltprobleme in den Fokus zu rücken. Dies gilt auch für den aktuellen Prime Day: Zum Aktionsbeginn hat die Gewerkschaft Verdi Amazon-Mitarbeiter zu Streiks aufgerufen. Betroffen seien die Standorte in Leipzig, Bad Hersfeld, Rheinberg, Werne, Graben bei Augsburg und Koblenz.
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Habe gestern ein paar Dinge bei Amazon bestellt, sind am gleichen Tag schon ausgeliefert.
Gegen die europaweit integrierte Amazon-Logistik hat ver.di keine Chance.
Wenn im Versandzentrum A gestreikt wird, liefern halt andere.
Auch wenn es schwer fällt das zu akzeptieren:
die Amazon Logistik-Mitarb eiter sind nur noch die Hände und Füße der Logistik-Softwa re, eigene individuelle intellektuelle Leistungen werden i.d.R. da nicht mehr benötigt.
Und sie sind einfach ersetzbar durch Roboter, wie das in einigen Logistik-Zentre n schon praktiziert wird.
ver.di läuft hier die große Gefahr, wie damals bei Schlecker, die Mitarbeiter um ihre Jobs zu streiken.
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