Amazon entlässt in New York einen Logistik-Mitarbeiter, der einen Streik gegen die Arbeitsbedingungen in der Coronakrise organisiert hatte. Die von Amazon genannten Gründe sind kurios.
Online-Shopper bestellen in der Coronakrise mehr – das heißt auch mehr Arbeit in Amazons Logistiklagern. Diese wird zusätzlich erschwert durch die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus. In einigen Ländern gab es bereits Proteste und Kritik an Amazons Umgang mit dem Virus und dem unzureichenden Schutz der Mitarbeiter. In den USA hat Amazon jetzt einen Mitarbeiter gefeuert, der deswegen einen Streik organisiert hat, wie cnbc berichtet.
In dem Amazon-Lager im New Yorker Stadtteil Staten Island hatte der Management-Assistent Chris Smalls einen Streik organisiert, dem sich rund 50 Mitarbeiter angeschlossen hatten. Die Protestierenden kritisierten die bestehenden Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus. Derartige Proteste wurden auch schon in anderen Lagern, unter anderem in Deutschland und Spanien, laut. Die Arbeiter in Staten Island fordern außerdem die Schließung des Amazon-Lagers, weil es bereits einen Coronafall vor Ort gegeben habe.
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