Amazon-Mitarbeiter sollen nach Unfällen in den Logistikzentren keine ärztliche Hilfe bekommen haben und stattdessen zurück an die Arbeit geschickt worden sein. Zwei Enthüllungsportale haben jetzt erschreckende Vorfälle aufgedeckt.
In den Amazon-Lagern geht es oft hektisch zu. Waren müssen schnell von A nach B gebracht und verpackt werden, um die Bestellungen so schnell wie möglich an die Kunden zu bringen. Dass es dabei zu dem einen oder anderen Arbeitsunfall kommt, lässt sich kaum vermeiden. Wie Amazon mit diesen, besonders in den USA, allerdings umgeht, scheint alles andere als arbeitnehmerfreundlich zu sein. Die beiden Enthüllungsportale The Intercept und Type Investigations haben sich jetzt genauer mit Amcare, dem firmeninternen Sanitätsdienst bei Amazon, auseinandergesetzt und erschreckende Vorfälle aufgedeckt.
Demnach wurde ein Rettungssanitäter, angestellt in einem Versandzentrum von Amazon, gekündigt, weil er einen Arbeiter mit Verätzungen an den Händen durch Chemikalien ins Krankenhaus geschickt habe. Nach Angaben des Online-Händlers waren die Verletzungen lediglich oberflächlich, der Gang ins Krankenhaus sei unnötig gewesen, wie die Süddeutsche Zeitung den Bericht der Portale zitiert.
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