Amazon reagiert auf Vorwürfe
Für Amazon dürften solche Berichte nicht gerade einfach sein: Das Unternehmen versucht, den Kunden ein stetig wachsendes Sortiment an Produkten zu präsentieren, sodass keine Wünsche offen bleiben. Dies funktioniert natürlich nur durch eine gigantische Zahl an Dritthändlern, die ihre Produkte über das Portal vertreiben. Dass dabei allerdings auch Produkte durch die Systemfilter rutschen, die gefährlich oder verboten sind, kam in der Vergangenheit bereits öfter vor.
Mittlerweile hat Amazon auch auf die Berichte des Wall Street Journals reagiert. In einem Blogpost verwies das Unternehmen darauf, dass Sicherheit bei Amazon höchste Priorität habe und man in diesem Bereich proaktiv arbeite: „Allein im Jahr 2018 haben wir mehr als 400 Millionen US-Dollar in den Schutz unseres Geschäfts und unserer Kunden investiert und robuste Programme entwickelt, um sicherzustellen, dass die angebotenen Produkte sicher, konform und authentisch sind.“ Mithilfe stetig weiterentwickelter Technik wolle man verhindern, „dass verdächtige, unsichere oder nicht konforme Produkte in unserem Shop gelistet werden“.
Neben der stetigen Überprüfung von Verkäufer-Konten und der kontinuierlichen Prüfung gelisteter Produkte, arbeite man auch mit Sicherheitsbehörden und Branchenorganisationen zusammen, sodass diese mögliche Verstöße schnell melden und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden können.
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