Es scheint, als würde Amazon der französischen Digitalsteuer ein Schnippchen schlagen.
Frankreichs Idee von einem fairen Wettbewerb durch die Einführung der Digitalsteuer scheint ein Schuss nach hinten zu sein. Dabei ist der Grundgedanke so gut und um es gleich vorwegzunehmen: Der französischen Regierung dürfen hier auch keine Vorwürfe gemacht werden. Vor der Einführung der Digitalsteuer galt in Frankreich der Grundsatz, der heute auch noch in den meisten Ländern gilt: Die Gewinne von Konzerne werden dort versteuert, wo der Unternehmenssitz ist.
Konzerne, wie Apple, Google, Amazon und Facebook suchen sich häufig Firmensitze wie etwa Irland, die einen geringen Steuersatz haben. Als unfair wird dabei empfunden, dass diese Firmen ihre Gewinne aber auch in anderen Ländern machen. „Wie besteuern wir die digitalen Riesen, die ihre und unsere Daten, die Daten aller Landsleute verwenden – und die 14 Steuerpunkte weniger zahlen als mittelständische Unternehmen, Autozulieferer, Großbäcker oder Firmen für öffentliche Arbeiten?", heißt die berechtigte Frage von Frankreichs Finanzminister.
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sicherlich ist das Sparen von Steuern an sich keine verwerfliche Sache. Jeder, der eine Steuererklärung abgibt, hat genau dieses Ziel.
Aber: Zwischen dem mittelständigen Unternehmen und dem weltweit agierenden Konzern gibt es hier doch einen Unterschied. Während der „Otto-Normal-Un ternehmer“ seine Steuern in der Regel da abführt, wo er auch Gewinne generiert (denn in der Regel ist dieser Ort mit dem Firmensitz identisch), machen Konzerne weltweit Milliarden-Gewi nne und versteuern diese in Steueroasen mit niedrigen Prozentsätzen. Auf dem Wirtschaftsmark t entsteht durch diese Weise ein Ungleichgewicht zulasten kleiner Unternehmen – und dieses gilt es, durch neue politische Regelungen zu beheben.
Liebe Grüße
die Redaktion
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Dieser Kernsatz ist mal wieder typisch in der dumpfen Wiedergabe für unsere Presse - ja lieber Händlerbund, da gehört Ihr auch zu.
Das man den hier einfach so unkommentiert wiedergibt, ist ein Schlag ins Gesicht von allen Menschen und an Zeichen an mangelnder Intelligenz und blossem Nachplappern. Da schlägt der Hass und der Neid hervor, der immer wieder einem gegenüber angewendet wird, der es bisher geschafft hat, sich durchzuschlänge ln durch die Gefilde der viel zu hohen Steuerzahlungen .
Vielleicht mal daran gedacht, dass die Zahlung der Mehrwertsteuer schon genug an Steuern sein sollte?
Und vielleicht mal daran gedacht, dass weitere Steuern nicht amazon den Gewinn abschneiden, sondern wie eine Lawine auf die Preise für den Bürger herunterprasseln.
Und dies alles auf Grund von Publizierung und Hassschürung der Presse.
Wenn Amazon die 3 Prozent nicht umgeht, dann wird das auf die Preise aufgeschlagen und alle anderen Marktplätze wie Eby z.B. werden das freudig aufnehmen und weitergeben. Was damit passiert, wird sein, dass die Steuereinnahmen noch grösser werden und das Geld dann in die Hände derer gerät (dem Staat), der die Schlechteste Option ist, wo noch mehr Geld hinsollte.
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