Die Polizei in den USA benutzt die privaten Tür-Kameras von Hausbesitzern, um die Umgebung zu überwachen. Datenschützer kritisieren das Projekt. Ring hat sich inzwischen zu unserem Bericht geäußert.
Eigentlich sollen die Ring-Kameras den Hausbesitzern zeigen, wer gerade vor der Tür steht, wenn es klingelt. In einigen Gemeinden in den USA will die Polizei aber mit den Amazon-Geräten gegen Verbrecher vorgehen und das Umfeld überwachen. Das schreibt golem und verweist auf einen Bericht bei cnet.
Amazon hat Ring, das die smarten Kameras herstellt, vor einem Jahr für rund eine Milliarde US-Dollar gekauft, um sein Smart-Home-Sortiment auszuweiten. Die Kameras des Unternehmens können nicht nur auf Befehl eingeschaltet werden, sondern machen auch Videoaufnahmen, wenn sie zum Beispiel verdächtige Bewegungen vor dem Haus registrieren. So wäre es auch möglich, Teile der Umgebung zu filmen und zum Beispiel Nummernschilder vorbeifahrender Autos aufzunehmen. Genau diese Funktion wollen US-Polizeistationen zur Überwachung einsetzen. In Bloomfield, New Jersey soll so schon ein ganzes Überwachungsnetz entstanden sein, das die komplette Gemeinde abdeckt. Die Inhaber der Häuser bzw. Kameras haben der Nutzung durch die Polizei freiwillig zugestimmt.
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