Die Gewerkschaft Verdi kämpft mit Streiks an Ostern für höhere Löhne bei Amazon.
Ostern ist für den Online-Handel nach dem Zeitraum um Weihnachten das zweitwichtigste Shopping-Datum. Genau diesen Zeitraum will die Gewerkschaft Verdi nutzen, um für die Mitarbeiter bei Amazon höhere Löhne zu fordern. Verdi hat die Angestellten an den vier Standorten – nämlich in Rheinberg, Werne, Bad Hersfeld und Koblenz – aufgerufen, die Arbeit vor dem Oster-Geschäft niederzulegen. Das berichtet Heise.
In Rheinberg, Werne und Bad Hersfeld wird bereits seit Montag gestreikt. In Rheinberg und Werne soll es bis Donnerstag andauern; am größten deutschen Standort, im hessischen Bad Hersfeld, bis Dienstag. In Koblenz war nur der Montag Streiktag. Verdi erklärte jedoch, dass es auch an anderen Standorten während der Osterzeit „jederzeit zu Arbeitsniederlegungen“ kommen könnte. Die Gewerkschaft fordert im im Rahmen der aktuellen Tarifverhandlungen im Einzelhandel, dass auch die Mitarbeiter bei Amazon nach diesen Tarifen bezahlt werden.
Kommentar schreiben