Amazon-Mitarbeiter in den USA dürfen sich freuen: Der Online-Riese erhöht den Mindestlohn für seine Mitarbeiter. Mit diesem Schritt dürfte Amazon kurz vor dem wichtigen Weihnachtsgeschäft sein Image noch einmal aufpolieren wollen. Doch Kritiker bemängeln: Die Sache hinkt.
Amazon will die Arbeitsbedingungen für seine Mitarbeiter verbessern und hat sich dazu entschieden, in den USA den Mindestlohn anzuheben: Dabei dürfen sich nicht nur rund 250.000 fest angestellte Mitarbeiter über die Neuerung freuen – auch rund 100.000 Zeitarbeiter, die saisonal mit Blick auf das Weihnachtsgeschäft eingestellt werden, dürfen profitieren. Der neue Mindestlohn beträgt 15 Dollar pro Stunde und soll ab dem 1. November 2018 gelten.
Doch nicht nur die Gehälter im eigenen Unternehmen sollen angepasst werden. Amazon möchte sich daneben auch dafür engagieren, dass der staatlich vorgeschriebene Mindestlohn angehoben wird – dieser liegt aktuell bei 7,25 Dollar pro Stunde, wobei er in mehreren US-Bundesstaaten bereits über dem nationalen Wert liegt. „Wir haben unseren Kritikern zugehört, nachgedacht, was wir machen wollen, und beschlossen, dass wir die Bewegung anführen wollen“, zitiert Heise Online Amazon-Chef Jeff Bezos.
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