Amazon strebt nach logistischer Unabhängigkeit. Doch in Sachen Paket-Abholstationen klingen die neuesten Entwicklungen weitaus eindrucksvoller, als sie am Ende tatsächlich sind.
Schon seit einigen Jahren wird eines immer deutlicher: Amazon will sich durch hauseigene logistische Dienste und Netzwerke von den großen Logistikern wie DHL und Hermes emanzipieren. Zugespitzt wird dem Konzern sogar nachgesagt, dass er daran arbeite, sich irgendwann ganz und gar unabhängig zu machen, um auf diesem Wege gar nicht mehr auf die Hilfe namhafter Logistikgrößen zugreifen zu müssen.
Mit immer neuen Logistikzentren und Depots, wachsenden Mitarbeiterzahlen und eigenen Zustelldiensten soll dies gelingen. Teil dieser Strategie sind unter anderem auch die sogenannten „Amazon Locker“ – das sind diese großen (meist grauen) Paketboxen, wie sie die Deutsche Post DHL in ähnlicher Form besitzt und in die man sich als Kunde seine Pakete liefern lassen (und sogar Retouren abwickeln) kann.
Und genau diese Amazon Locker sorgten jüngst für Schlagzeilen. Der Grund: Amazon soll die Zahl der Paketkästen in den vergangenen Monaten verdoppelt haben!
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