Auf Amazon könnte Ärger zukommen. Das Bundeskartellamt hat eine Überprüfung angekündigt. Dabei geht es um die Gefahr, dass der freie Wettbewerb in Schieflage gerät.
Kaum jemand vermag es wohl, alle Aktivitäten, Dienstleistungen und Services von Amazon aufzuzählen. Dazu sind die Prozesse viel zu umfassen, viel zu komplex, viel zu verstreut und laufen manchmal sogar unter dem Radar der Öffentlichkeit. So ist Amazon beispielsweise zugleich
* Händler
* Marktplatz (sowohl für End- als auch Geschäftskunden)
* Cloud- und Streaming-Anbieter
* E-Book-Plattform
* Verleger
* Hersteller und Eigner zahlreicher Eigenmarken
* Lieferdienst, Logistiker und Fulfillment-Anbieter
* Zahlungsdienstleister
* Forscher u. a. in Sachen Technik und künstlicher Intelligenz
* StartUp-Förderer
* Spendensammler
* und und und …
Dass Amazon in den vergangenen Jahren eine schier unermessliche Marktmacht aufgebaut hat und Händlern, Dienstleistern und anderen Konkurrenten das Fürchten gelehrt hat, davon können Brancheninsider ein Lied singen. – Und dennoch schien eine Ankündigung aus der Wirtschaftwelt jüngst wie eine Bombe zu platzen:
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Ebenso ist es z.B. wenn einer der Riesen damit wirbt, "heute Mehrwertssteuer frei" oder "ohne Versandkosten". Warum greift hier nicht sofort der Händlerbund ein und knallt denen die Sch... nur so um die Ohren, damit die merken, wer hier das Sagen hat. Dann würden auch die mal wach und würden ggf. schneller Ihre Ungerechtigkeit en zurückziehen, wenn hier eine solche Geschichte aufkeimt. Wir Kleinstunterneh mer, Kleinunternehme r und der Mittelstand bis zu einer gewissen Grenze sind die Hauptträger der Steuereinnahmen und des BIP und wir sind aber die, die die geringsten Rechte haben. Der Verbraucher leidet darunter letztlich doch auch.
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