Amazon Flex ist der Linken ein Dorn im Auge. Sie fordern von der Regierung jetzt entsprechende Maßnahmen in Form einer Lizenzpflicht für die privaten Paketzusteller.
Der Online-Händler Amazon nimmt die Logistik und Auslieferung seiner Ware mehr und mehr in die eigenen Hände. Im November 2017 hat der US-Konzern auch hierzulande sein Programm Amazon Flex an den Start gebracht. Dabei liefern Privatpersonen im Auftrag von Amazon die Pakete an die Kunden aus. Für eine Schicht von vier Stunden bekommt der Zusteller 68 Euro. Mittlerweile sind rund 100 dieser privaten Paketboten in München und Berlin unterwegs.
Doch das Angebot wird längst nicht überall mit Wohlwollen aufgenommen. So betont Pascal Meiser, gewerkschaftspolitischer Sprecher der Linkspartei: „Eine ‚Uberisierung' darf es auf dem deutschen Paketmarkt nicht geben“. Konkret spricht er damit den privaten Taxidienst Uber an. Bereits jetzt seien die Arbeitsbedingungen für Paketzusteller „miserabel“, so Meiser.
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