In einem offenen Brief hat sich jetzt eine Gruppe von Amazon-Aktionären an Jeff Bezos gewandt und gefordert, künftig keine Überwachungstechnologien mehr an Regierungen zu verkaufen. Ähnliches fordert auch eine von 150.000 Personen unterzeichnete Petition.
Bereits im Mai gab es von Aktivisten heftige Kritik dafür, dass Amazon die hauseigene Gesichtserkennungssoftware der US-amerikanischen Polizei zur Verfügung gestellt hat. Jetzt melden sich 19 Aktionäre des Online-Riesen zum selben Thema zu Wort: In einem offenen Brief an den CEO Jeff Bezos wird gefordert, dass künftig keine derartige Überwachungstechnologie mehr an Regierungen oder Strafverfolgungsbehörden verkauft wird.
„Während Gesichtserkennung dafür gedacht sein kann, einige Strafverfolgungsaktivitäten zu verbessern, sorgen wir uns darum, dass sie letztlich vielleicht Bürger- und Menschenrechte verletzen könnte“, zitiert t3n das Schreiben. Der Verkauf solcher Technik könnte nach Ansicht der Aktionäre dazu führen, dass Amazon an Ansehen und somit auch an Wert verliert.
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