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Streit mit Amazon: Trump will, dass die US-Post die Zustellgebühren verdoppelt

Veröffentlicht: 22.05.2018
imgAktualisierung: 22.05.2018
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 2 Min.
22.05.2018
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ca. 2 Min.
US-Präsident Donald Trump
© a katz / Shutterstock.com
Im Streit mit Amazon legt US-Präsident Donald Trump nun nach: Er soll der US-Post nahegelegt haben, die Preise für Amazon zu verdoppeln.


In den vergangenen Monaten hat Donald Trump immer wieder lautstark gegen Amazon gewettert. Die Macht des US-Konzerns scheint dem US-Präsidenten ein solcher Dorn im Auge zu sein, dass er sogar versucht haben soll, andere Unternehmen – wie etwa die US-Post – auf Amazon zu hetzen.

Amazon zahlt für versendete Pakete zu niedrige Gebühren. – Diesen Vorwurf hat der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, dem Konzern in den vergangenen Monaten immer wieder entgegengebracht. Die unfairen Geschäftspraktiken, die der Konzern an den Tag lege, schaden laut Trump der amerikanischen Wirtschaft und würden den Erfolg anderer Unternehmen untergraben.

Um Amazon künftig stärker zur Kasse zu bitten – und mutmaßlich auch, um dem unliebsamen Amazon-Gründer Jeff Bezos eins auszuwischen – ist Trump nun sogar an die US-Post herangetreten und hat verlangt, die Preise zu erhöhen. Wie Heise Online mit Verweis auf die Washington Post berichtet, habe „Trump von der Chefin der Postbehörde USPS, Megan Brennan, sogar persönlich verlangt […], die Gebühren der Paketzustellung für Amazon und weitere Unternehmen zu verdoppeln“.

Eine solche massive Kostenerhöhung würde Amazon (und andere Versandunternehmen) wahrscheinlich Milliarden kosten und sich letztendlich wohl auch auf die Kosten für die Kunden auswirken.

US-Post bietet Trump die Stirn

Doch wie es weiter heißt, wollte sich die USPS-Chefin Brennan nicht auf die Forderungen von Trump einlassen. In mehreren Gesprächen mit dem Präsidenten habe sie Trump verdeutlicht, dass die Gebühren im Rahmen von Verträgen fixiert seien und darüber hinaus auch von einer Kommission geprüft würden.

Und mehr noch: Brennan widersprach Trump, der mehrfach behauptete, dass die Konditionen mit Amazon für die US-Post mit Verlusten verbunden seien. Sie soll den Präsidenten darauf verwiesen haben, „dass die Vereinbarungen mit Amazon und anderen Handelsunternehmen für die Behörde günstig seien“, scheibt Heise weiter.

Zufriedengeben wollte sich Trump mit dieser Aussage jedoch anscheinend nicht: Im vergangenen Monat habe er eine Untersuchung angeordnet, die darauf abzielt, die Postbehörde sowie deren Finanzen zu durchleuchten.

Veröffentlicht: 22.05.2018
img Letzte Aktualisierung: 22.05.2018
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

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