Nicht zum ersten Mal hört man von unfreundlichen Arbeitsbedingungen bei Amazon, doch die neuen Informationen toppen das Bisherige. So hätten Mitarbeiter in Interviews ausgesagt, dass sie sich aus Zeitgründen nicht trauen würden, die Toilette aufzusuchen.
Wie The Sun berichtet, hat sich der Journalist James Bloodworth undercover in ein Amazon-Lager in Großbritannien eingeschleust. Dabei fand der Autor heraus, dass Mitarbeiter ihre Notdurft in Flaschen verrichten mussten, weil sie Angst hätten, durch den Toilettengang Produktionsziele zu verfehlen und abgemahnt zu werden. Aus dem Bericht geht hervor, dass einige Lagermitarbeiter zu Fuß etwa zehn Minuten bis zum nächsten Badezimmer brauchen würden, welches sich auf einer anderen Etage des Gebäudes befinden würde. Ferner wären die Angestellten einer ständigen Arbeitszeitüberwachung ausgesetzt, wodurch sie sich nicht trauen würden, Pausen einzulegen.
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